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Die wichtigsten Änderungen 2013 für Selbständige (3)

Höhere Verdienstgrenzen für Mini- und Midijobs
Steigen werden die Verdienstgrenzen für Mini- und Midijobber. Ab 1. Januar 2013 können Minijobber 450 Euro statt 400 Euro monatlich steuerfrei verdienen, Midijobber bis zu 850 Euro. Neu ist auch, dass Minijobber Ansprüche in der Rentenversicherung erwerben. Dafür müssen sie 3,9 Prozent ihres Arbeitsentgelts in die Rentenkasse zusätzlich einzahlen. Der Arbeitgeber zahlt wie bisher pauschal 15 Prozent ein.

Durch einen Antrag beim Arbeitgeber können sich Minijobber aber von den Beitragszahlungen befreien lassen. Der Arbeitgeber muss die Minijob-Zentrale bei der Anmeldung des Minijobs oder der nächsten Abrechnung darüber informieren. Sofern diese nicht innerhalb eines Monats widerspricht, gilt die Befreiung als erteilt.


Neue Rechengrößen für Sozialversicherung
Die Grenzwerte in der gesetzlichen Sozialversicherung steigen leicht. So liegt die Versicherungspflichtgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung ab 2013 bei 4.350 Euro statt wie bisher bei 4.237,50 Euro monatlichem Bruttolohn.

Die Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung steigt von 3.825 Euro auf 3.937,50 Euro monatlichem Bruttolohn. Laut Berechnungen von "Finanztest" steigt damit für Versicherte mit einem Bruttoeinkommen von 3.937,50 Euro oder mehr im Monat der Krankenkassenbeitrag von 593 Euro auf rund 610 Euro.

In der allgemeinen Rentenversicherung steigt 2013 die monatliche Beitragsbemessungsgrenze für die alten Bundesländer um 200 Euro auf 5.800 Euro pro Monat. Die monatliche Beitragsbemessungsgrenze in den neuen Bundesländern steigt mit 100 Euro weniger stark. Sie liegt damit für 2013 bei 4.900 Euro pro Monat.

Der Beitrag in die gesetzliche Rentenversicherung sinkt dagegen. Ab 1. Januar 2013 beträgt der Beitragssatz statt 19,6 Prozent nur noch 18,9 Prozent.

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