SEPA - Zahlungsverkehr ohne Grenzen
Seit Anfang 2008 werden nach und nach europaweit einheitliche Standards für Überweisungen, Lastschriften sowie Kartenzahlungen umgesetzt. Der Zahlungsverkehr in Europa wird damit einfacher und schneller.
Was ist SEPA?
SEPA (Singe Euro Payment Area) ist ein einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum, in dem alle Zahlungen wie inländische Zahlungen behandelt werden und der nicht mehr nach nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen unterscheidet.
Neben den 17 Euro-Staaten sind alle weiteren EU-Mitgliedstaaten beteiligt. Auch die Kreditinstitute in den drei Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) Island, Liechtenstein und Norwegen sowie zusätzlich Monaco und die Schweiz wollen die neuen europäischen Zahlungsinstrumente einführen. Somit umfasst der einheitliche Zahlungsverkehrsraum insgesamt 32 Länder.
Eine gute Übersicht gibt Ihnen unser SEPA-Infofilm.
Welche Zahlungsinstrumente wird es geben?
Die neuen SEPA-Zahlungsinstrumente sind:
- SEPA-Überweisung
- SEPA-Basis-Laschrift und SEPA-Firmen-Lastschrift
- Kartenzahlung
Ab dem 1. Februar 2014 werden alle Zahlungen und Lastschriften nur noch im SEPA-Verfahren ausgeführt.
Muss auf SEPA umgestiegen werden?
Derzeit können Sie die bekannten, nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren nutzen. Ab Februar 2014 wird es jedoch nur noch das SEPA-Verfahren geben und dies sowohl für nationale Zahlungen als auch für grenzüberschreitende Transaktionen.
Welche Vorteile bietet SEPA?
1. Nur noch ein Konto für Zahlungen im Binnenmarkt notwendig
2. Zahlungen werden einfacher und schneller
3. Mehr Akzeptanzstellen für Debitkarten (VR-BankCard) im
europäischen Ausland
4. Mehr Sicherheit durch einheitliche Regelungen
5. Einheitliche Kontoadressierung mit IBAN und BIC
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